Hausapotheke für Kinder: Diese Dinge möchte ich als Mama nie mehr missen

Hausapotheke Kinder

Bevor ich Mama geworden bin, hatte ich ehrlich gesagt kaum eine Hausapotheke. Ein paar Pflaster, Schmerztabletten – das war’s. Mit meiner Tochter hat sich das komplett verändert. Denn Kinder werden gefühlt immer dann krank, wenn Apotheken gerade geschlossen haben. Fieber am Sonntagabend, ein Sturz auf dem Spielplatz oder plötzlich Bauchschmerzen mitten in der Nacht – ich glaube, das kennen viele Eltern.

Gerade deshalb bin ich heute froh, die wichtigsten Dinge zu Hause zu haben. Nicht, weil ich jede Kleinigkeit selbst behandeln möchte. Sondern weil es unglaublich beruhigend ist, im Notfall vorbereitet zu sein. Welche Dinge du in der Hausapotheke deiner Kinder haben solltest, erfährst du in diesem Artikel

Hausapotheke Kinder: Was gehört unbedingt hinein?

Eine gut ausgestattete Hausapotheke muss nicht riesig sein. Viel wichtiger ist, dass sie die Dinge enthält, die Familien im Alltag tatsächlich brauchen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Fieberthermometer,
  • altersgerechte fiebersenkende Medikamente (nach Rücksprache mit Kinderärztin oder Kinderarzt und entsprechend der Packungsbeilage),
  • Pflaster in verschiedenen Größen,
  • sterile Kompressen,
  • elastische Binden,
  • hautfreundliches Desinfektionsmittel für kleine Wunden,
  • Kochsalzlösung für Nase oder Augen,
  • Zeckenzange oder Zeckenkarte,
  • Pinzette,
  • Kühlkompressen (nicht direkt auf die Haut legen),
  • und eine kleine Schere.

Medikamente immer passend zum Alter

Gerade bei Kindern gilt: Nicht jedes Medikament ist für jedes Alter geeignet. Deshalb solltest du Medikamente immer entsprechend der Alters- und Gewichtsangaben verwenden und im Zweifel Rücksprache mit der Kinderarztpraxis oder Apotheke halten. Außerdem lohnt es sich, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.

Hausapotheke Kinder: Diese Dinge habe ich zusätzlich immer zu Hause

Mit der Zeit hat sich bei uns noch einiges ergänzt. Zum Beispiel:

  • Elektrolytlösung für Durchfallerkrankungen (nach Empfehlung),
  • Nasenspray mit Kochsalzlösung,
  • Wund- und Heilsalbe,
  • Sonnenschutz für Kinder,
  • Insektengel oder kühlendes Gel nach Stichen (für Kinder geeignet),
  • und Fieberzäpfchen oder Fiebersaft – je nachdem, was meine Tochter besser annimmt.

Wichtige Telefonnummern griffbereit haben

Nicht nur Medikamente gehören in eine Hausapotheke. Ich finde es genauso wichtig, wichtige Kontakte schnell zur Hand zu haben. Gerade wenn man aufgeregt ist, ist man froh, nicht erst lange suchen zu müssen. Zum Beispiel:

  • Kinderarztpraxis,
  • kinderärztlicher Bereitschaftsdienst,
  • nächstes Krankenhaus,
  • Giftnotruf,
  • und die europaweite Notrufnummer 112
Hausapotheke Kinder: So bist du immer perfekt vorbereitet.

Diese Fehler machen viele Eltern bei der Hausapotheke für Kinder

Ich erkenne mich selbst in manchen davon wieder. Zum Beispiel wenn es darum geht:

  • Medikamente jahrelang nicht aussortieren,
  • Dosierungen nach Gefühl wählen,
  • angebrochene Medikamente über das Verfallsdatum hinaus aufbewahren,
  • oder Arzneimittel offen herumliegen lassen.

Kinder sollten niemals selbst an Medikamente gelangen können. Deshalb gehört die Hausapotheke immer an einen sicheren, trockenen und möglichst verschlossenen Ort.

Meine Erfahrung als Mama

Seit meine Tochter da ist, gibt mir eine gut sortierte Hausapotheke unglaublich viel Sicherheit. Natürlich hoffe ich jedes Mal, dass wir sie möglichst selten brauchen. Aber ich weiß auch noch, wie hilflos ich mich gefühlt habe, als meine Tochter mit nur neun Wochen plötzlich Fieber bekam und wir eine Woche im Krankenhaus verbringen mussten.

Damals habe ich gelernt, dass Vorbereitung keine Panik bedeutet. Sondern Verantwortung. Und genau deshalb überprüfe ich unsere Hausapotheke heute regelmäßig. Nicht aus Angst. Sondern weil ich im Ernstfall nicht erst nachts nach einem Fieberthermometer oder Pflaster suchen möchte.

Fazit: Eine gut ausgestattete Hausapotheke für Kinder hilft dir vorbereitet zu sein

Eine gut ausgestattete Hausapotheke für Kinder hilft dabei, auf kleine Verletzungen und häufige Erkrankungen vorbereitet zu sein. Wichtig sind altersgerechte Medikamente, Verbandsmaterial und ein Fieberthermometer. Gleichzeitig ersetzt eine Hausapotheke keine ärztliche Untersuchung. Gerade bei hohem Fieber, starken Beschwerden oder Unsicherheiten solltest du dein Kind ärztlich untersuchen lassen.

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