Brot lagern: So bleibt dein Brot deutlich länger frisch

Smiling woman transferring freshly baked bread into a container

Es gibt kaum etwas Besseres als frisches Brot. Außen knusprig, innen weich, genau so schmeckt es am besten. Umso ärgerlicher ist es, wenn das Brot schon nach ein oder zwei Tagen trocken wird oder sogar anfängt zu schimmeln. Ich habe früher ehrlich gesagt vieles falsch gemacht. Mal lag das Brot im Kühlschrank, mal in der Plastiktüte auf der Arbeitsplatte. Das Ergebnis war fast immer dasselbe: Es war schneller alt, als ich es essen konnte. Dabei lässt sich die Brot lagern-Frage mit ein paar einfachen Regeln beantworten.

Brot lagern: Wo bleibt Brot am längsten frisch?

Der beste Ort für Brot ist in den meisten Fällen ein Brotkasten oder ein Brottopf aus Ton oder Keramik. Dort kann die Luft gut zirkulieren, gleichzeitig trocknet das Brot nicht so schnell aus. Alternativ eignet sich auch:

  • eine Brotdose mit Belüftung,
  • ein Leinen- oder Baumwollbeutel,
  • oder die Papiertüte vom Bäcker – zumindest für kurze Zeit.

Sollte man Brot im Kühlschrank lagern?

Viele glauben, der Kühlschrank halte Brot länger frisch. Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall. Die niedrigen Temperaturen sorgen dafür, dass Brot schneller austrocknet und altbacken wird.

Eine Ausnahme kann sehr heißes und feuchtes Wetter sein, wenn Brot bei Zimmertemperatur besonders schnell schimmeln würde. Dann kann der Kühlschrank im Einzelfall sinnvoll sein, geschmacklich ist das aber meist ein Kompromiss.

Welches Brot hält am längsten?

Nicht jedes Brot bleibt gleich lange frisch. Grundsätzlich gilt, dass sich Roggenbrot meist länger als Weizenbrot hält. Sauerteigbrot bleibt oft länger saftig und Vollkornbrot trocknet häufig langsamer aus als sehr helle Brotsorten. Je höher der Roggenanteil und je mehr Feuchtigkeit im Brot steckt, desto länger bleibt es häufig frisch.

Kann man Brot einfrieren?

Ja und das ist sogar eine der besten Möglichkeiten. Schneidest du das Brot vorher in Scheiben, kannst du später genau die Menge auftauen, die du gerade brauchst. So landet deutlich weniger Brot im Müll.

Artisan loaf beside a bread crock, wildflowers, butter dish, and knife
Brot lagern: Du kannst es auch einfrieren und später auftauen.

Brot lagern: Diese Fehler machen viele

Gerade bei der Lagerung passieren häufig dieselben Fehler. Dazu gehören:

  • Brot im Kühlschrank aufbewahren,
  • es luftdicht in Plastik verpacken,
  • den Brotkasten nie reinigen,
  • angeschnittenes Brot mit der Schnittfläche nach oben lagern,
  • oder zu große Mengen kaufen, obwohl sie nicht rechtzeitig gegessen werden.

So bleibt dein Brotkasten hygienisch

Krümel und Feuchtigkeit können Schimmel begünstigen. Deshalb solltest du den Brotkasten regelmäßig ausleeren und mit einem feuchten Tuch reinigen. Anschließend gut trocknen lassen, bevor neues Brot hineinkommt.

Brot lagern: Mein persönlicher Tipp

Seit ich Brot scheibenweise einfriere, werfe ich kaum noch welches weg. Früher dachte ich immer, eingefrorenes Brot schmeckt nicht mehr so gut. Heute weiß ich: Kurz aufgetoastet oder einige Minuten im Backofen schmeckt es fast wie frisch vom Bäcker. Gerade bei größeren Broten spart das nicht nur Geld, sondern verhindert auch Lebensmittelverschwendung.

Fazit: Wer Brot richtig lagern möchte, sollte auf einen Brotkasten setzen

Wer Brot richtig lagern möchte, sollte auf einen Brotkasten oder Brottopf setzen und den Kühlschrank möglichst meiden. Auch das Einfrieren ist eine gute Möglichkeit, Brot länger haltbar zu machen. Mit der richtigen Lagerung bleibt es länger frisch und landet seltener im Müll.

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