Ich habe meinen Kühlschrank viel zu lange falsch geputzt – diese Fehler machen viele

Woman cleaning inside a refrigerator with a cloth

Wann hast du deinen Kühlschrank das letzte Mal gründlich gereinigt? Bei mir war das früher immer so eine Aufgabe, die ich ewig vor mir hergeschoben habe. Solange alles ordentlich aussah, dachte ich: „Passt schon.“ Bis ich irgendwann eine Packung Käse aus der hintersten Ecke gezogen habe und gemerkt habe, dass mein Kühlschrank eine Generalreinigung dringend nötig hatte.

Seitdem putze ich ihn regelmäßig und habe festgestellt, dass es mit ein paar einfachen Tricks deutlich schneller geht. Außerdem bleiben Lebensmittel länger frisch und unangenehme Gerüche haben kaum noch eine Chance. Wie du deinen Kühlschrank richtig reinigst und welche Fehler ihn schneller schmutzig machen, liet du hier.

Kühlschrank reinigen: So machst du es richtig

Natürlich musst du nicht jede Woche den kompletten Kühlschrank ausräumen. Empfohlen wird jedoch, ihn etwa einmal im Monat gründlich zu reinigen. Verschüttete Flüssigkeiten oder Essensreste solltest du dagegen sofort entfernen. So können sich Bakterien und Schimmel deutlich schlechter ausbreiten. Wie du deinen Kühlschrank in Zukunft richtig reinigst:

1. Kühlschrank komplett ausräumen

Bevor du loslegst, solltest du alle Lebensmittel herausnehmen. Nutze die Gelegenheit, um direkt zu prüfen, ob etwas abgelaufen ist, sich Schimmel gebildet hat oder ob etwas ungewöhnlich riecht oder entsorgt werden kann. Oft sammelt sich nämlich mehr an, als man denkt.

2. Die Ablagen herausnehmen

Viele reinigen nur die sichtbaren Flächen. Dabei lassen sich Glasplatten, Schubladen und Türfächer bei den meisten Kühlschränken problemlos herausnehmen. Das macht das Putzen nicht nur einfacher, sondern sorgt auch dafür, dass keine versteckten Essensreste zurückbleiben.

3. Warmes Wasser reicht oft aus

Für die normale Reinigung brauchst du häufig gar keine starken Putzmittel. Lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel genügt meistens vollkommen. Bei hartnäckigen Gerüchen kann auch eine Mischung aus Wasser und Essig helfen. Wer empfindliche Oberflächen hat, sollte vorher die Hinweise des Herstellers beachten.

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Kühlschrank reinigen: Für unangenehme Gerüche hilft Wasser und Essig.

4. Die Gummidichtungen nicht vergessen

Ein Bereich wird beim Putzen besonders oft übersehen: Die Türdichtungen. Dort sammeln sich Feuchtigkeit, Krümel und Schmutz besonders leicht. Mit einem weichen Tuch oder einer kleinen Bürste lassen sie sich gut reinigen.

5. Alles gründlich trocknen

Bevor die Lebensmittel zurück in den Kühlschrank kommen, sollten alle Flächen trocken sein. Das hilft dabei, Feuchtigkeit und mögliche Schimmelbildung zu vermeiden.

6. Lebensmittel sinnvoll einräumen

Nach dem Reinigen lohnt es sich, den Kühlschrank neu zu organisieren. Ich stelle Produkte mit kurzer Haltbarkeit inzwischen immer nach vorne. Dadurch vergesse ich deutlich seltener etwas und werfe weniger Lebensmittel weg.

Diese Fehler machen viele beim Kühlschrank reinigen

Leider kann man beim Reinigen des Kühlschranks auch Fehler machen. Wenn du diese behebst, kann das dafür sorgen, dass dein Kühlschrank hygienischer bleibt. Zu den häufigsten Fehler gehören:

  • Essensreste nicht sofort entfernen
  • Ablagen nicht herausnehmen
  • Türdichtungen vergessen
  • Lebensmittel ohne Kontrolle wieder einräumen
  • den Kühlschrank zu voll packen

Mein persönlicher Tipp

Seit ich den Kühlschrank einmal im Monat komplett ausräume, dauert die Reinigung meist nur noch 15 bis 20 Minuten. Früher habe ich sie monatelang aufgeschoben und dann war es jedes Mal eine riesige Aufgabe. Heute mache ich lieber regelmäßig ein bisschen, statt selten ganz viel.

Fazit: Den Kühlschrank regelmäßig zu reinigen, sorgt nicht nur für mehr Hygiene

Den Kühlschrank regelmäßig zu reinigen, sorgt nicht nur für mehr Hygiene, sondern hilft auch dabei, Lebensmittel länger frisch zu halten und unangenehme Gerüche zu vermeiden. Mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einer festen Routine ist die Reinigung meist schneller erledigt, als viele denken.

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