Du arbeitest hart, machst Überstunden und gibst dir Mühe und trotzdem scheint jemand anderes immer schneller Karriere zu machen? Damit bist du nicht allein. Denn im Job zählt oft nicht nur Leistung. Tatsächlich gibt es eine Eigenschaft, die laut Karriereexpert:innen einen überraschend großen Einfluss darauf hat, wer befördert wird und wer nicht. Was es damit auf sich hat, erfährst du in diesem Artikel.
Beförderung: Nicht nur Leistung entscheidet
Natürlich spielen gute Arbeit und Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle. Wer engagiert ist und Verantwortung übernimmt, hat grundsätzlich bessere Chancen auf den nächsten Karriereschritt.
Doch genau hier kommt der Punkt, den viele unterschätzen: Sichtbarkeit ist oft genauso wichtig wie Leistung. Denn Menschen, die im Arbeitsalltag präsent wirken, bleiben stärker im Gedächtnis.
Diese Menschen werden besonders häufig befördert
Laut dem Ex-Recruiter und Karriere-Coach Sho Dewan profitieren vor allem kommunikative Menschen besonders stark im Job. Also Menschen, die Gespräche aktiv suchen, Smalltalk führen und regelmäßig mit Kolleg:innen und Vorgesetzten kommunizieren.
Genau diese Menschen werden oft positiver wahrgenommen. Der Grund: Durch Kommunikation entstehen Sympathie und Vertrauen – zwei Faktoren, die bei Beförderungen eine größere Rolle spielen, als viele denken.
Warum Smalltalk im Job plötzlich wichtig wird
Viele halten Smalltalk für oberflächlich oder unnötig. Doch im Berufsleben schafft er Nähe und Präsenz. Wer regelmäßig mit anderen spricht, wirkt zugänglicher, selbstbewusster und stärker eingebunden. Und genau das beeinflusst oft, wie kompetent oder führungsstark jemand wahrgenommen wird.
Die größten Fehler im Job
Viele konzentrieren sich ausschließlich auf Leistung. Sie denken: Gute Arbeit wird automatisch gesehen. Doch genau das passiert oft nicht. Wer still arbeitet, wenig kommuniziert und kaum sichtbar ist, läuft Gefahr, trotz guter Leistung übersehen zu werden.

Für eine Beförderung musst du dich nicht verstellen
Wichtig ist, dass niemand plötzlich zur lautesten Person im Büro werden muss. Es geht nicht darum, künstlich zu wirken. So können schon kleine Dinge helfen. Wie beispielsweise:
- öfter eigene Ideen ansprechen
- aktiv Gespräche suchen
- Ergebnisse sichtbar machen
- lockerer mit Kolleg:innen kommunizieren
Karriere bedeutet oft auch Wahrnehmung
Ein unangenehmer, aber wichtiger Punkt: Beförderungen sind nicht immer komplett objektiv. Sympathie, Vertrauen und persönliche Wahrnehmung spielen oft mit hinein. Genau deshalb haben kommunikative Menschen häufig Vorteile.
Fazit: Gute Arbeit allein reicht oft nicht für eine Beförderung
Leistung bleibt wichtig, aber sie ist nicht alles. Wer sichtbar ist, kommuniziert und Beziehungen aufbaut, hat oft bessere Chancen auf die nächste Beförderung. Und genau deshalb kann Smalltalk im Job plötzlich viel wichtiger sein, als viele lange gedacht haben.
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