Du wachst auf und hast das Gefühl, du hast gerade Stunden erlebt.
Eine ganze Geschichte. Vielleicht sogar mehrere. Ich bin ein Mensch, der sehr viele intensive Träume hat. Aus diesem Grund habe ich mich gefragt, wie lange so ein Traum eigentlich geht. Die Antwort darauf findest du in diesem Artikel.
Die Wahrheit: Träume dauern nur wenige Minuten
Die meisten Träume dauern nur etwa 5 bis 20 Minuten. Und trotzdem wirken sie oft wie ein ganzer Tag, eine Reise oder sogar ein ganzes Leben. Warum sich Träume so lang anfühlen, liegt an deinem Gehirn.
Während du träumst, werden Szenen zusammengeschnitten, Zeit wird übersprungen und Erinnerungen werden vermischt. Dein Kopf baut quasi einen Film, aber ohne lineare Zeit. Deshalb fühlt sich alles länger und intensiver an, als es wirklich ist.
Wie oft du pro Nacht träumst
Die meisten denken, sie träumen nur selten. Aber in Wirklichkeit träumst du mehrmals pro Nacht, meist 3 bis 6 Träume. Insgesamt kommst du so auf bis zu 1–2 Stunden Träumen pro Nacht.

Wann Träume am längsten sind
Nicht alle Träume sind gleich lang. Die intensivsten passieren in der sogenannten REM-Phase. Besonders spannend ist, dass du am Anfang der Nacht eher kürzer träumst, während du gegen Morgen längere und intensivere Träume von bis zu 30 Minuten hast. Deshalb erinnerst du dich morgens oft besser daran.
Der Moment, in dem alles verschwindet
Kennst du das? Du wachst auf und weißt noch alles und ein paar Minuten später ist alles komplett weg. Das liegt daran, dass dein Gehirn Träume nicht langfristig speichert und sie schnell „überschreibt“.
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