Bis zu 50.000 Euro Strafe: Diese Gartenarbeiten sind an Ostern verboten

Frau Garten

Sonne, freie Tage und endlich Zeit für den Garten. Gerade an Ostern greifen viele automatisch zum Rasenmäher oder zur Heckenschere. Ich kenne das selbst: Man will „nur schnell alles schön machen“. Doch genau das kann richtig teuer werden.
Denn an den Osterfeiertagen gelten in Deutschland strenge Regeln und viele kennen sie nicht. Welche Gartenarbeiten dich an Ostern hohe Bußgelder kosten können, erfährst du in diesem Artikel.

Diese Gartenarbeiten sind an Ostern verboten

Laute Gartenarbeiten sind an Ostersonntag und Ostermontag oft verboten. Das betrifft vor allem Geräte wie:

  • Rasenmäher
  • Laubbläser
  • Heckenscheren
  • Kettensägen oder Häcksler

Der Grund ist simpel: So zählt Ostern zu den gesetzlich geschützten Feiertagen und an diesen Tagen gilt: Ruhe statt Lärm.

Warum diese Regeln so streng sind

Die Vorschriften kommen nicht von ungefähr. Sie basieren unter anderem auf dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung. Ziel ist es, die Feiertagsruhe zu schützen. Das bedeutet für dich, dass Motorengeräusche vermieden werden sollen, auch im eigenen Garten.

Frau Rasenmäher
Laute Motorengeräusche wie ein Rasenmäher sind an Ostern verboten.

Gartenarbeit an Ostern: Die Strafen können richtig teuer werden

Was viele komplett unterschätzen, Verstöße gelten als Ordnungswidrigkeit. Und die können teuer werden. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld sind möglich. Realistisch sind zwar meist niedrigere Beträge, aber selbst dreistellige oder vierstellige Strafen sind keine Seltenheit.

Der Fehler, den fast alle machen

Ich glaube, viele denken einfach: „Ist doch mein Garten, da kann ich machen, was ich will.“ Aber genau das stimmt nicht. Denn: Lärmschutz gilt auch auf deinem eigenen Grundstück. Und gerade an Feiertagen reagieren Nachbar:innen und Behörden deutlich sensibler.

Was du an Ostern trotzdem im Garten machen darfst

Die gute Nachricht: Nicht alles ist verboten. Du kannst problemlos:

  • Blumen pflanzen
  • Beete vorbereiten
  • Unkraut jäten
  • gießen oder aufräumen

Der zweite wichtige Punkt, den viele übersehen

Unabhängig von Ostern gibt es noch eine weitere Regel. Von März bis September gilt eine Schutzzeit für Tiere. In dieser Zeit sind:

  • starke Rückschnitte von Hecken
  • das Entfernen von Sträuchern

generell verboten. Der Grund? Viele Tiere brüten genau dort

Fazit: Gartenarbeit ja, aber nicht mit Lärm

Ostern wirkt wie die perfekte Zeit, um im Garten richtig loszulegen. Aber laute Geräte sind tabu. Strafen können hoch sein und Regeln gelten auch im eigenen Garten. Der Unterschied ist also nicht, ob du im Garten arbeitest, sondern wie.

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