Diese Lebensmittel solltest du im Frühling nicht mehr kaufen

Frau Supermarkt

Die Sonne scheint, alles fühlt sich nach Frühling an und plötzlich landet wieder frisches Obst und Gemüse im Einkaufswagen. Doch genau hier liegt das Problem: Viele dieser Lebensmittel haben aktuell gar keine Saison und sind deshalb oft teurer, weniger nachhaltig und teilweise sogar schlechter für die Umwelt. Was viele überrascht: Einige Klassiker im Supermarkt solltest du jetzt bewusst liegen lassen. Um welche Lebensmittel es sich handelt, erfährst du in diesem Artikel.

Diese Lebensmittel haben im Frühling (noch) keine Saison

Auch wenn es draußen wärmer wird, ist der Frühling eine Übergangszeit. Viele Obst- und Gemüsesorten wachsen jetzt in Deutschland noch gar nicht, vor allem wegen kühler Nächte und Frost. Das bedeutet: Alles, was du jetzt siehst, kommt oft aus dem Ausland oder aus energieintensiven Gewächshäusern.

1. Erdbeeren und Beeren

Sie sehen verlockend aus, aber: Frische Erdbeeren im Frühling kommen meist aus Spanien. Das Problem liegt nicht nur am hohen Wasserverbrauch und langen Transportwegen, die Erdbeeren haben meist auch lange Transportwege. Auch Heidelbeeren reisen oft um die halbe Welt, zum Beispiel aus Peru.

Besser wäre es deshalb entweder noch etwas Geduld zu haben oder auf Tiefkühlbeeren zurückzugreifen.

2. Paprika, Zucchini & Auberginen

Diese Gemüsesorten brauchen viel Wärme und wachsen in Deutschland erst im Sommer. Im Frühling bedeutet das: Importware aus südlichen Ländern. Das sorgt für schlechtere Klimabilanz und weniger intensiven Geschmack.

Du möchtest auf Gemüsesorten dieser Art nicht verzichten? Dann packe bei deinem nächsten Besuch im Supermarkt lieber Karotten, Lauch oder Kohl in deinen Einkaufswagen.

3. Trauben

Trauben gibt es zwar immer, aber sind nicht immer sinnvoll. Der Grund: Im Frühling stammen sie fast immer aus Südafrika, Indien oder Chile. Das bedeutet lange Transportwege, die schlechter für die Umwelt und Frische sind.

Trauben Supermarkt
Trauben stammen im Frühling oft aus Südafrika, Indien oder Chile.

4. Salat

Salat ist ein Klassiker, aber nicht jede Sorte passt zum Frühling. So kommen Kopfsalat oder Eisbergsalat meist aus Gewächshäusern und haben daher einen sehr hohen Energieverbrauch. Greife bei Salaten deshalb lieber zu Feldsalat, Chicorée oder Chinakohl.

5. Äpfel aus Übersee

Viele greifen automatisch zu Äpfeln, aber im Frühling solltest du auf die Herkunft achten, denn heimische Äpfel gibt es aus Lagerbeständen und Importware (z. B. aus Neuseeland) ist unnötig. Besser wäre der Griff zu regionalen Lageräpfeln.

Lebensmittel aus dem Supermarkt:Regional ist jetzt wichtiger als frisch

Was viele nicht wissen: „Frisch“ bedeutet nicht automatisch „besser“. Im Frühling ist oft die bessere Wahl, gelagertes Obst aus der Region zu wählen, statt frischer Importware. So kannst du sichergehen, dass der Transportweg weniger ist, weniger Energie verbraucht wird und die Lebensmittel oft eine bessere Klimabilanz haben.

Fazit: Dein Einkauf im Supermarkt entscheidet mehr, als du denkst

Der Frühling ist tricky, vieles sieht frisch aus, ist es aber nicht wirklich. Wenn du jetzt bewusst einkaufst, sparst du oft Geld, isst nachhaltiger und bekommst bessere Qualität. Manchmal lohnt es sich also, einfach noch ein paar Wochen zu warten.

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