Bunte Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Sie sehen hübsch aus, sind praktisch und liegen schon Wochen vorher in jedem Supermarkt bereit. Kein Kochen, kein Färben, einfach kaufen und fertig. Doch genau diese Bequemlichkeit hat einen Haken, den viele nicht kennen.
Denn was bei gefärbten Eiern anders ist als bei normalen Eiern, kennen die meisten nicht, dabei kann es eine größere Rolle spielen als du denkst. Mehr dazu, liest du in diesem Artikel.
Warum du bei bunten Eiern im Supermarkt weniger Informationen bekommst
Der wichtigste Unterschied: Gefärbte Eier gelten als sogenanntes „verarbeitetes Produkt“. Das klingt erstmal harmlos, hat aber eine entscheidende Konsequenz:
Die üblichen Kennzeichnungspflichten fallen weg. Das bedeutet konkret: Während du bei frischen Eiern genau sehen kannst,
- aus welcher Haltung sie stammen
- wann sie gelegt wurden
- wie lange sie haltbar sind
fehlen diese Informationen bei bunten Eiern oft komplett. Du weißt also im Zweifel nicht:
- ob die Eier aus Freilandhaltung stammen
- oder sogar aus Käfighaltung
Und genau das ist für viele ein Problem.
Viele dieser Eier stammen aus Haltungsformen, die viele eigentlich vermeiden wollen
Auch wenn in Deutschland immer mehr Menschen bewusst auf Bio- oder Freilandhaltung achten, sieht die Realität bei verarbeiteten Eiern oft anders aus. Denn gerade für gefärbte Eier werden häufig günstigere Eier verwendet und das können auch solche aus weniger artgerechter Haltung sein.
Der Grund ist simpel: Ohne Kennzeichnungspflicht fällt es kaum auf.
Auch bei Haltbarkeit und Lagerung gibt es Unterschiede
Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen: Bunte Eier liegen oft schon lange im Regal, teilweise ungekühlt. Während frische Eier klare Regeln haben (max. 28 Tage haltbar), können Hersteller bei gefärbten Eiern das Mindesthaltbarkeitsdatum selbst festlegen.

Das bedeutet: Die Eier können deutlich älter sein, als du denkst. Zusätzlich können kleine Risse in der Schale dazu führen, dass Keime leichter eindringen, vor allem, wenn die Eier nicht gekühlt werden.
Auch die Farben sind nicht immer unproblematisch
Die bunten Farben wirken harmlos, doch auch hier lohnt sich ein genauer Blick. Einige der verwendeten Lebensmittelfarben enthalten sogenannte Azo-Farbstoffe. Diese stehen im Verdacht, sich negativ auf die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern auszuwirken. Das bedeutet nicht, dass die Eier gefährlich sind, aber: Sie sind eben auch nicht komplett unbedenklich.
Fazit: Bunte Eier sind praktisch, aber nicht die beste Wahl
Bunte Eier aus dem Supermarkt sind bequem, keine Frage. Doch genau diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. So gibt es hier nicht nur weniger Transparent und unklare Herkunft, sondern auch mögliche Qualitätsunterschiede. Wenn dir wichtig ist, zu wissen, was du kaufst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen oder die Eier einfach selbst zu färben.
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