Die Sonne scheint, die Tage werden länger und plötzlich bekommst du diesen Drang, alles sauber und neu zu machen. Der klassische Frühlingsputz eben. Doch so motiviert wir starten, so schnell schleichen sich Fehler ein, die dafür Sorgen, dass das Ergebnis nicht lange hält. Welche Fehler fast alle beim Frühlingsputz machen, liest du in diesem Artikel.
Warum ein Frühlingsputz oft nicht lange anhält
Viele putzen einfach drauflos und das ganz ohne Plan. Dabei geht es beim Frühlingsputz nicht nur um Sauberkeit, sondern auch um Struktur, Gewohnheiten und das richtige Timing, Wenn du nur oberflächlich reinigst oder Dinge übersiehst, kommt das Chaos schneller zurück, als dir lieb ist.
1. Du räumst auf, statt wirklich auszumisten
Den häufigste Fehler überhaupt, den viele beim Frühlingsputz machen ist, dass sie das Aufräumen mit dem Ausmisten verwechseln. So werden Dinge einfach nur neu sortiert, aber bleiben trotzdem in den eigenen vier Wänden.
Warum das problematisch ist
Mit dieser Art von Frühlingsputz schaffst du keinen echten Raum und dein Zuhause fühlt sich schnell wieder voll an. Besser wäre es, wenn du dich ehrlich fragst: „Brauche ich das wirklich noch?“ Alles was du nicht mehr benutzt, kann dann gerne aussortiert werden.
2. Du putzt ohne System
Du möchtest deine Wohnung ready für den Frühling machen? Dann solltest du nicht von Raum zu Raum springen oder zwischendurch Dinge liegen lassen. Das kostet dich nur unnötig Energie und Zeit. Arbeite dich lieber Raum für Raum durch oder, noch effektiver: Putze nach Kategorieren wie z. B. erst Oberflächen, dann Böden und dann weiter zu Textilien.

3. Oft vergessen wir die „unsichtbaren“ Stellen
Die größten Schmutzfänger übersehen wir oft. Dazu gehören neben Türklinken, Lichtschaltern auch Fernbedienungen und Lampen. Gerade dort sammeln sich die meisten Bakterien.
4. Du benutzt zu viele Reinigungsprodukte
Auch ich war lange der Überzeugung, dass je mehr Mittel ich benutze, desto sauberer die Wohnung am Ende ist. Jedoch ist oft das Gegenteil der Fall. So bleiben meist einfach nur viele Rückstände zurück und die Oberflächen wirken schnell wieder schmutzig. Halte dich daher beim Frühlingsputz an ein paar gute Basics, diese reichen meist nämlich völlig aus.
5. Du kümmerst dich nicht um Textilien
Vorhänge, Kissen, Decken, all diese Textilien speichern Staub und Gerüche ab und dürfen daher beim Frühlingsputz auf keinen Fall vernachlässigt werden. Solltest du dies dennoch tun, wirkt der Raum, selbst wenn alles andere sauber ist „schwer“.
6. Du machst alles an einem Tag
Ich bin auch eher der Fan davon, alles an einem Tag zu erledigen, merke danach jedoch immer wieder wie erschöpft ich danach eigentlich bin. Zwar starte ich höchstmotiviert in den Putz-Marathon, merke nach ein paar Stunden jedoch, dass ich unkonzentriert werde und weniger gründlich arbeite. Seit ich in Etappe denke und Qualität vor Tempo stelle, sieht meine Wohnung nach einem Frühlingsputz viel ordentlicher aus.

7. Du änderst nichts an deinen Gewohnheiten
Deine Wohnung ist picobello sauber und jetzt kannst du dich erstmal zurücklehnen? Nicht ganz, denn ist es enorm wichtig, dass du nach dem Putzen nicht direkt in alte Muster zurückfällst. Damit du in ein paar Wochen nicht wieder vor dem Chaos stehst, solltest du dich fragen, wie du in Zukunft die Ordnung beibehalten willst und alte Gewohnheiten hinter dir lassen.
Fazit: Frühlingsputz ist mehr als nur sauber machen
Für mich bedeutet der Frühlingsputz nicht nur, meine Wohnung perfekt zu reinigen, sondern mein Zuhause bewusst neu zu strukturieren. Wenn du die oben genannten Fehler in Zukunft vermeidest, fühlt sich dein Zuhause nicht nur sauber an, sondern auch leichter, ruhiger und irgendwie…neuer.

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